Wann spielt Jordanien bei der WM 2026?
Anstoßzeiten der Jordanien-Spiele bei der WM 2026
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Jordanien bei der WM 2026
Jordanien steht erstmals bei einer WM, und der Weg von der fußballerischen Bedeutungslosigkeit auf die größte Bühne ist bemerkenswert. Bis vor kurzem galt das Land als kleiner Fisch im asiatischen Fußball, überschattet von Riesen wie Japan, Südkorea und Saudi-Arabien. Der Asien-Cup 2023 änderte alles. Jordanien schockte den Kontinent mit dem Finaleinzug, schlug Südkorea und den Irak auf dem Weg — und plötzlich wurde eine Nation, die nie ernst genommen wurde, sehr ernst genommen.
Es gibt keine WM-Vorgeschichte, weil dies völlig neues Terrain ist. Das jordanische Fußballprogramm ist über die letzten zwei Jahrzehnte langsam gewachsen — Investitionen in den Nachwuchs und eine wachsende Diaspora in europäischen und nahöstlichen Ligen. Der Asien-Cup-Lauf 2023 war kein Zufall, sondern die Krönung jahrelanger Schritte, und die WM-Qualifikation hat das gesamte Projekt bestätigt.
Sie sicherten sich das Ticket mit einem überzeugenden 3:0 gegen Oman — ein Resultat, das das wachsende Selbstvertrauen widerspiegelt. Die Feiern in Amman waren außergewöhnlich, Tausende auf den Straßen. Sorgen kommen aus durchwachsenen Testspielen nach der Quali — Hinweis, dass die Mannschaft auf einer Emotionswelle reitet, statt auf nachhaltiger taktischer Verbesserung. Die Aufgabe: aus der Quali-Stimmung Turnierreife machen.
Das Team baut auf unermüdlichen Einsatz, defensive Organisation und vernichtende Konter. Keine große taktische Revolution, ehrlicher Fußball mit Zielstrebigkeit. Spielmacher Mousa Al-Tamari, der bei Stade Rennes in Frankreich spielt, ist die zentrale kreative Kraft — ein schneller, flinker Angreifer, der das Umschaltspiel zum Klingen bringt. Trainer Jamal Sellami hat Struktur und Disziplin bewahrt und versucht, mehr offensives Variablenspiel hinzuzufügen.
Gruppe J mit Argentinien, Algerien und Österreich ist für einen Debütanten einschüchternd. Jordanien wird in jeder Partie Außenseiter sein, und der Sprung von der Asien-Quali zum amtierenden Weltmeister ist enorm. Das Spiel gegen Algerien ist die Hoffnung — eine Begegnung zwischen zwei Teams, die um dasselbe Tabellenterrain kämpfen. Argentinien und Österreich haben mehr Turniererfahrung und mehr individuelle Klasse.
Sie müssen die Nur-froh-hier-zu-sein-Haltung ablegen, um Wirkung zu erzielen — leichter gesagt als getan für einen WM-Debütanten. Doch wenn der Asien-Cup eines gezeigt hat: Jordanien kann überraschen, wenn von ihnen nichts erwartet wird. Ein Punkt aus irgendeiner Partie wäre ein riesiger Erfolg. Ein Sieg wäre historisch. Und ihre Torjubelszenen — das gesamte Team setzt sich hin und mimt das gemeinsame Essen einer traditionellen jordanischen Mahlzeit nach — werden unabhängig von den Resultaten zu den charmantesten viralen Momenten des Turniers gehören.