Wann spielt Japan bei der WM 2026?
Anstoßzeiten der Japan-Spiele bei der WM 2026
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Japan bei der WM 2026
Japan war die erste Nicht-Gastgebernation, die sich für diese WM qualifizierte — die Asien-Qualifikation überrollten sie mit einer Dominanz, die andeutet, dass sie der kontinentalen Konkurrenz entwachsen sind. Drei Gegentore in 16 Spielen sind eine absurd starke Defensivbilanz, und die Offensive war ähnlich beeindruckend. Es ist die achte WM in Folge, doch das Gefühl wächst, dass dieser Kader bereit ist, ein Niveau zu erreichen, das frühere japanische Teams nicht erreichen konnten.
Die WM-Geschichte ist von schmerzhaften K.-o.-Niederlagen geprägt. Vier Achtelfinal-Aus, darunter Elfmeterschießen gegen Kroatien 2022 und Belgiens dramatische Aufholjagd 2018. In jenem Belgien-Spiel führte Japan 2:0, ehe es in den letzten 20 Minuten zerbrach. Brillante Auftritte, dann der knappe Schluss — diese Mustererzählung soll nun gebrochen werden, das ist das ausgesprochene Ziel.
Trainer Hajime Moriyasu hat eine ungewöhnliche Doppelrolle: Er war neben dem A-Kader auch Nachwuchstrainer. Viele dieser Spieler hat er seit ihrer Jugend begleitet — ein taktisches Verständnis, das in Nationalteams selten so tief reicht. Allein 2025 hat er 65 Spieler eingesetzt und ein Rotationssystem etabliert, das alle frisch und im Konkurrenzkampf hält. Die Kadertiefe ist bemerkenswert.
Die Offensiv-Optionen sind herausragend. Ritsu Doan und Kaoru Mitomo sind hervorragende Flügelspieler, die jeden im Eins-gegen-Eins schlagen können, Daichi Kamada bringt Kreativität aus dem Mittelfeld, und Ayase Uedas Torquote bei Feyenoord war exzellent. Jüngste Auswärtssiege in Schottland und England zeigten, dass sie europäische Gegner auch in deren Hinterhof bezwingen. Das Team presst unermüdlich und schaltet so schnell um, dass Gegner kalt erwischt werden.
Gruppe F mit den Niederlanden, Schweden und Tunesien ist konkurrenzfähig und offen. Japan hat die Klasse, die Gruppe zu gewinnen — was vor wenigen Zyklen noch wild geklungen hätte, jetzt aber völlig plausibel wirkt. Das Spiel gegen die Niederlande ist die Premiere, doch die Begegnung mit Schweden kann ebenso wichtig werden — zwei technisch beschlagene Teams im Aufstiegskampf.
Erstmals das Viertelfinale zu erreichen wäre echter Fortschritt und würde Jahre der Nachwuchsarbeit bestätigen. Japan klopft seit zwei Jahrzehnten an dieses Tor, und dies ist möglicherweise der stärkste Kader, den sie je hatten. Die Infrastruktur dahinter — die heimische Liga, die wachsende Zahl von Spielern bei europäischen Top-Klubs — trägt die Ambition. Sie haben sich auf der Weltbühne gemeldet. Jetzt müssen sie auch dann bleiben, wenn der Druck in den K.-o.-Runden zunimmt.