Wann spielt Schweden bei der WM 2026?
Anstoßzeiten der Schweden-Spiele bei der WM 2026
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Schweden bei der WM 2026
Schweden hat sich nur knapp ins Turnier gerettet, und der Weg lässt die Teilnahme fast zufällig wirken. Sie verloren jedes Spiel ihrer europäischen Quali-Gruppe, was tatsächlich schwer ist, und mussten über die Nations-League-Hintertür überhaupt erst ins Play-off. Auch dort brauchten sie passende Resultate andernorts — und irgendwie hatten sie sie. Der frühere Chelsea- und Brighton-Trainer Graham Potter führte sie dann durch beide Play-off-Runden — eine der unwahrscheinlicheren Qualifikationen der jüngeren Zeit.
Schwedens WM-Geschichte ist reich. 1958 erreichten sie als Gastgeber das Endspiel und verloren gegen einen Teenager namens Pelé und Brasilien; 1994 wurden sie Dritter mit einem Kader um Tomas Brolin und Martin Dahlin. Jüngst Viertelfinale 2018 gegen England. Doch dies ist die erste Teilnahme seit 2018 — 2022 wurde nach einem Play-off-Aus gegen Polen verpasst. Das Programm steckt seit Jahren in einem Boom-Bust-Zyklus.
Potter hat einer Mannschaft, die zuvor schwer underperformed, taktische Flexibilität verliehen. Das Pressing ist organisierter, das Umschalten schärfer, eine klare Identität entsteht. Die Play-off-Siege — nicht spektakulär — zeigten ein Team, das enge Spiele kontrollieren und K.-o.-Druck aushalten kann. Diese Erfahrung kann in der Vorrunde Gold wert sein.
Die Offensivklasse ist offensichtlich. Alexander Isak beim FC Liverpool und Viktor Gyökeres bei Sporting Lissabon sind zwei der treffsichersten Stürmer Europas — beide verfügbar, eine Tor-Bedrohung, die wenige Teams matchen. Dahinter gehören Hugo Larsson und Lucas Bergvall zu den vielversprechendsten jungen Mittelfeldspielern Europas. Die Außenbahnspieler Daniel Svensson und Gabriel Gudmundsson sorgen für Breite und Vorlagen. Die Bausteine sind da.
Gruppe F ist offen. Die Niederlande und Japan sind stark, aber nicht unschlagbar, Tunesien defensiv organisiert. Schwedens Offensivkraft macht es unmöglich, sie gegen irgendjemanden abzuschreiben — die Inkonstanz der Quali kann ebenso ins Positive umschlagen. Eine heiße Phase von Isak oder Gyökeres ändert alles.
Das Sechzehntelfinale würde die chaotische Quali-Reise rechtfertigen und beweisen, dass Potters Berufung nicht nur Verzweiflung war. Ein Achtelfinale wäre angesichts der Lage vor sechs Monaten ein starkes Turnier. Das Risiko liegt auf der Hand: Ein Team, das jedes Quali-Spiel verloren hat, könnte schlicht nicht gut genug sein, wenn das Niveau wieder steigt. Doch die Klasse vorne ist unbestreitbar — und wenn Schweden Feuer fängt, kann es zur Geschichte der Vorrunde werden. Eine Wette, aber eine faszinierende.