Flagge Belgien

Wann spielt Belgien bei der WM 2026?

Belgien · Geheimfavorit · Gruppe G · UEFA

Gruppe G: Ägypten · Belgien · Iran · Neuseeland
WM-Teilnahmen15. WM-Teilnahme
Bestes ErgebnisHalbfinale (2018), 4th place (1986)
TrainerRudi Garcia
SchlüsselspielerKevin De Bruyne, Jeremy Doku
QualifikationAcht Spiele, kein Verlust — souverän durchmarschiert
Sehbar
Knapp
Hart
Hardcore
Spielkalender Belgien — aktualisiert sich automatisch bei K.-o.-Runden-Einzug

Anstoßzeiten der Belgien-Spiele bei der WM 2026

Alle Anstoßzeiten von Belgien werden automatisch in deiner lokalen Zeitzone angezeigt — erkannt aus deinem Browser. Belgien spielt die Gruppenspiele in Seattle, Los Angeles und Vancouver. Mit der Zeitzonen-Auswahl oben kannst du jederzeit auf deutsche Zeit oder eine andere Zone umschalten. Lege deine verfügbaren Zeiten fest, um zu sehen, welche Spiele von Belgien in deinen Tag passen. Den vollständigen Spielplan findest du auf der Startseite.

Belgien bei der WM 2026

Die goldene Generation Belgiens verblasst, ist aber noch nicht ganz ausgespielt. Kevin De Bruyne wird im Turnier 35 — fast sicher seine letzte WM. Die Generation, die 2018 das Halbfinale erreichte, kurzzeitig auf Platz eins der Weltrangliste stand und einen großen Titel gewinnen sollte, tritt ab, ohne ihr Versprechen je vollständig eingelöst zu haben. Diese unerfüllte Erwartung ist Belgiens prägendes Merkmal — und seine tiefste Frustration.

Die WM-Bilanz umfasst Platz drei 1986 und das Halbfinale 2018 in Russland, in dem Frankreich am Ende zu stark war. Dazwischen lagen dunkle Jahre ohne Qualifikation, von 2002 bis 2014. Die Rückkehr der Goldenen sollte einen Titel bringen — doch das Viertelfinal-Aus 2014 gegen Argentinien, die Halbfinalniederlage 2018 gegen Frankreich und die desaströse Vorrunde 2022 erzählen die Geschichte abnehmender Erträge.

Der neue Trainer Rudi Garcia bringt frische Energie nach dem turbulenten Ende der Vorgängerära, in der Thibaut Courtois das Team verließ. Der Real-Madrid-Torwart ist zurück, und Garcia hat junge Spieler integriert und das System auf ein 4-3-3 mit Ballbesitz und Konterpressing umgestellt. Ungeschlagen durch die Quali — Stabilität, wenn auch nicht Glanz.

Jérémy Doku ist zu einem der elektrisierendsten Flügelspieler des Welt-Fußballs geworden und repräsentiert die nächste Welle belgischer Klasse. Sein Dribbling ist explosiv, er könnte der Durchbruchsstar des Turniers sein. De Bruyne lenkt aus dem Zentrum ein letztes Mal, Romelu Lukaku bleibt — Fitness vorausgesetzt — eine Tortorgefahr. Die Mischung aus erfahrenen Veteranen und hungrigen Jungen kann funktionieren — oder eine Identitätskrise auslösen.

Gruppe G mit Ägypten, Iran und Neuseeland sollten die Roten Teufel gewinnen. Doch die Defensive wirkte unter Garcia wackelig und kann von Mohamed Salahs Konterspiel exponiert werden. Iran ist auf dieser Bühne erfahren, Neuseeland tritt körperlich entschlossen an. Die eigentliche Frage ist nicht die Gruppe, sondern was danach kommt: Liefert Belgien im K.-o.-Fußball noch — oder hat sich das Fenster geschlossen?

Ein Viertelfinale entspräche der jüngeren Erwartung; alles unterhalb der Gruppenphase wäre eine echte Krise. Belgien steckt im Umbruch, das Timing für eine WM ist suboptimal. Doch De Bruyne in Bestform kann jedes Spiel kontrollieren, Courtois ist einer der besten Torhüter der Welt, und Doku öffnet eine Dimension, die das Team früher nicht hatte. Ob alte und neue Garde rechtzeitig zusammenfinden, ist die zentrale Frage. Wenn ja, bleibt Belgien gefährlich. Wenn nein, könnte dies das Turnier sein, in dem die goldene Generation leise aus der Geschichte tritt.