Wann spielt Elfenbeinküste bei der WM 2026?
Anstoßzeiten der Elfenbeinküste-Spiele bei der WM 2026
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Elfenbeinküste bei der WM 2026
Die Elfenbeinküste war einer der großen Underachiever des afrikanischen WM-Fußballs — und genau auf diesem Turnier wollen sie das ändern. Drei bisherige Teilnahmen mit Kadern voller Champions-League-Klasse endeten dreimal in der Vorrunde. Die Drogba-Ära, die Yaya-Touré-Ära, die Wilfried-Zaha-Ära — alle mit demselben Resultat. Diese Generation will eine andere Geschichte schreiben.
Das Muster war frustrierend. 2006 wurden sie mit Argentinien und den Niederlanden in die Todesgruppe gelost. 2010 trafen sie auf Brasilien und Portugal. 2014 schied man durch einen Elfmeter Griechenlands in der Nachspielzeit aus. Jedes Mal gab es eine plausible Erklärung — kumulativ aber blieb der Ruf eines Teams, das im entscheidenden Moment nicht abliefert.
Der Africa Cup of Nations 2024 hat die Erzählung verändert. Die Elfenbeinküste gewann ihn auf heimischem Boden, kam nach einem Trainerwechsel mitten im Turnier dramatisch zurück. Emerse Faé wurde vom Co-Trainer befördert und inspirierte einen außergewöhnlichen Lauf zum Titel. Diese Erfahrung — unter Druck, vor heimischem Publikum, zu gewinnen — sollte diesem Kader das Selbstvertrauen geben, das früheren Generationen fehlte. Sie haben es bestätigt, indem sie die WM-Quali ungeschlagen überstanden.
Der Talentpool ist genuin spannend. Yan Diomande ist einer der explosivsten jungen Flügelspieler des afrikanischen Fußballs, Amad Diallo war bei Manchester United brillant, und Bazoumana Traoré bringt Kreativität und Schwung. Der Kader hat Tiefe, besonders auf den Außenpositionen, mit Spielern bei Top-Klubs in England, Deutschland, Italien und Frankreich. Kein Team, das auf ein, zwei Stars gebaut ist, sondern ein echtes Kollektiv mit Klasse über die ganze Breite.
Gruppe E mit Deutschland, Ecuador und Curaçao. Deutschland ist klarer Favorit, doch die Elfenbeinküste hat die Klasse, sie hart zu fordern, und sollte sich vor Ecuador und Curaçao platzieren. Das Spiel gegen Deutschland ist im Kalender jedes Fans rot eingekreist — die Begegnung, die definieren kann, ob dieses Team den Fluch endlich bricht. Ein Resultat dort würde durchs Turnier hallen.
Die Gruppenphase zu überstehen wäre bereits historisch. Weiter zu kommen — Achtelfinale oder mehr — würde die Elfenbeinküste als echte Größe des Welt-Fußballs etablieren statt als ewigen Beinahe-Anwärter. Der Africa-Cup-Triumph hat gezeigt, dass sie K.-o.-Druck stemmen können. Jetzt müssen sie es auf der größten Bühne übersetzen. Das Talent ist da. Die Mentalität ist endlich da. Die einzige Frage: Spielen Auslosung und Turnierplan mit?