Flagge Portugal

Wann spielt Portugal bei der WM 2026?

Portugal · Geheimfavorit · Gruppe K · UEFA

Gruppe K: DR Kongo · Kolumbien · Portugal · Usbekistan
WM-Teilnahmen9. WM-Teilnahme
Bestes ErgebnisHalbfinale (1966, 2006)
TrainerRoberto Martinez
SchlüsselspielerCristiano Ronaldo, Bruno Fernandes
QualifikationKomfortable Quali trotz überraschender Niederlage in Dublin
Sehbar
Knapp
Hart
Hardcore
Spielkalender Portugal — aktualisiert sich automatisch bei K.-o.-Runden-Einzug

Anstoßzeiten der Portugal-Spiele bei der WM 2026

Alle Anstoßzeiten von Portugal werden automatisch in deiner lokalen Zeitzone angezeigt — erkannt aus deinem Browser. Portugal spielt die Gruppenspiele in Houston und Miami. Mit der Zeitzonen-Auswahl oben kannst du jederzeit auf deutsche Zeit oder eine andere Zone umschalten. Lege deine verfügbaren Zeiten fest, um zu sehen, welche Spiele von Portugal in deinen Tag passen. Den vollständigen Spielplan findest du auf der Startseite.

Portugal bei der WM 2026

Portugal hat noch nie ein WM-Endspiel erreicht — was für eine Nation, die die EM, zwei Nations-League-Titel und zwei der größten Spieler der Fußballgeschichte hervorgebracht hat, falsch wirkt. Eusebios Genie trug sie 1966 ins Halbfinale. Cristiano Ronaldos Langlebigkeit hält sie seit zwei Jahrzehnten relevant. Das Talent war immer da. Die WM ist immer entglitten.

Die Turnierhistorie umfasst die Halbfinale 1966 und 2006 plus einige Vorrunden-Aus, die mehr schmerzten als sie sollten. Die Kampagne 2014 vergessen, der 2018er-Lauf endete im Achtelfinale gegen Uruguay, das Aus 2022 gegen Marokko im Viertelfinale war schmerzhaft — nicht zuletzt, weil es Ronaldos Turnierende zu signalisieren schien. Hat es nicht, denn er ist wieder da.

Ronaldo wird 41 sein und das Team mit großer Wahrscheinlichkeit aufs Feld führen. Ob er das sollte, ist die nie endende Debatte im portugiesischen Fußball. Er war in den Quali-Phasen mit 15 Toren über die letzten beiden Kampagnen prolific und beweist, dass er konstant trifft. Doch er hat bei aufeinanderfolgenden großen Turnieren enttäuscht — ein Tor in zehn Spielen kombiniert bei seiner letzten WM und EM. Der Widerspruch zwischen Klubproduktion und Turnierauftritt ist eklatant.

Trainer Roberto Martínez gewann 2025 die Nations League — ergänzend zur Ausgabe 2019, die Portugal ebenfalls holte. Sein taktischer Ansatz wurde zeitweise hinterfragt, vor allem hinsichtlich der Integration von Ronaldos Anspruch, die Spitze zu führen, mit dem Bedarf des Teams an mobilen, pressenden Stürmern. Jenseits Ronaldos ist der Kader exzellent. Bruno Fernandes, Bernardo Silva, Rafael Leão und Pedro Neto liefern Offensivklasse im Überfluss. Rúben Dias ankert die Defensive. Die Tiefe gehört zu den besten des Turniers.

Gruppe K mit Kolumbien, DR Kongo und Usbekistan sollte navigierbar sein. Portugal hat die Klasse für Platz eins, doch Kolumbien im selben Topf garantiert ein Schwergewichts-Duell mit enormer Aufmerksamkeit. Das Kolumbien-Spiel kann über Setzpositionen und K.-o.-Wege entscheiden — eine der strategisch wichtigsten Vorrunden-Begegnungen.

Halbfinale ist die Mindesterwartung, der Kader hat die Klasse fürs Endspiel. Die Frage ist immer dieselbe: Kann Portugal außergewöhnliches Einzeltalent in kollektiven Turniererfolg übersetzen, wenn es zählt? Der Ronaldo-Faktor fügt eine Komplexität hinzu, mit der kein anderes Team umgehen muss. Liefert er, sieht Portugal nach echtem Anwärter aus. Liefert er nicht, ist das Scheinwerferlicht auf Martínez' Management der Situation grell. Diese Generation trägt die Erinnerung an den verstorbenen Diogo Jota mit — emotionale Motivation neben technischer Klasse. Die WM bleibt das unerledigte Geschäft des portugiesischen Fußballs.