Flagge Schweiz

Wann spielt Schweiz bei der WM 2026?

Schweiz · Gefährlicher Außenseiter · Gruppe B · UEFA

Gruppe B: Bosnien und Herzegowina · Kanada · Katar · Schweiz
WM-Teilnahmen13. WM-Teilnahme
Bestes ErgebnisViertelfinale (1934, 1938, 1954)
TrainerMurat Yakin
SchlüsselspielerGranit Xhaka
QualifikationUngeschlagen durch die Quali — nur 2 Gegentore in 6 Gruppenspielen
Sehbar
Knapp
Hart
Hardcore
Spielkalender Schweiz — aktualisiert sich automatisch bei K.-o.-Runden-Einzug

Anstoßzeiten der Schweiz-Spiele bei der WM 2026

Alle Anstoßzeiten von Schweiz werden automatisch in deiner lokalen Zeitzone angezeigt — erkannt aus deinem Browser. Schweiz spielt die Gruppenspiele in San Francisco Bay Area, Los Angeles und Vancouver. Mit der Zeitzonen-Auswahl oben kannst du jederzeit auf deutsche Zeit oder eine andere Zone umschalten. Lege deine verfügbaren Zeiten fest, um zu sehen, welche Spiele von Schweiz in deinen Tag passen. Den vollständigen Spielplan findest du auf der Startseite.

Schweiz bei der WM 2026

Die Schweiz ist eines der am meisten unterschätzten Teams im Welt-Fußball — und das ist ihnen vollkommen recht. Es ist die sechste WM in Folge, was sie in Sachen Konstanz mit den traditionellen europäischen Schwergewichten in eine Reihe stellt. Sie haben in vier der letzten fünf Turniere das Achtelfinale erreicht und bei der EM 2024 Italien ausgeschaltet. Sie sind immer da, immer konkurrenzfähig, immer unterschätzt.

Die WM-Geschichte hat Glanzlichter und Schmerzpunkte. Viertelfinale 1934, 1938 und 1954 sind die besten Platzierungen, doch die moderne Ära ist von Achtelfinaleinzügen und der Unfähigkeit, diese Marke zu durchbrechen, geprägt. Die Elfmeter-Niederlage gegen England im EM-Viertelfinale 2024 war das Knappste seit Jahrzehnten — eine Art Glasdecke ist es geworden.

Sie blieben 2025 ungeschlagen, eine Serie aus 10 Spielen mit Siegen über Mexiko und die USA. Die Quali war komfortabel, nur zwei Gegentore in sechs Gruppenspielen. Ein eingespieltes, gut trainiertes Team, das seine Identität kennt und unabhängig vom Gegner nicht abweicht. Trainer Murat Yakin hat frühe Rufe nach seiner Entlassung überlebt und Skeptiker mit Resultaten zu Gläubigen gemacht.

Kapitän Granit Xhaka, mittlerweile bei Sunderland, bleibt der Mittelfeld-Kleber und gibt aus der Tiefe das Tempo vor. Der Kader ist taktisch flexibel, kann zwischen Formationen wechseln, ohne die Form zu verlieren. Der Freiburger Mittelfeldspieler Johan Manzambi ist ein Name zum Notieren — eines mehrerer aufkommender Talente, die sich auf der globalen Bühne diesen Sommer durchsetzen könnten. Die Mischung aus Erfahrung und Jugend stimmt.

Gruppe B sieht günstig aus. Kanada und Bosnien werden hart spielen, aber die Schweiz sollte genug Klasse für Platz eins haben. Katar dürfte sie nicht in Bedrängnis bringen. Die echte Prüfung: Können sie endlich ein WM-K.-o.-Spiel gewinnen — etwas, das ihnen genuin nie gelungen ist? Irgendwann muss aus der Konstanz ein Durchbruch werden.

Ein Viertelfinale wäre ein erfolgreiches Turnier — und dies könnte genuin die beste Chance sein. Der Kader ist ausgewogen, das Coaching stabil, die Auslosung freundlich genug, um mit Schwung in die K.-o.-Runde zu gehen. Die Schweiz produziert wenige Schlagzeilen, aber Resultate. In einem 48er-Turnier, in dem Tiefe und Organisation mehr denn je zählen, kann das weit tragen.